Die Gärtnerei im Mai

Die Sommerkulturen

Zum Plenum am 28.05. gab es schon die ersten Cocktailtomaten zum probieren und die erste Verteilung lässt nicht mehr lange auf sich warten!

Die Tomaten wachsen im Juni sehr schnell und wir pflegen sie jede Woche.

Die Paprika- und Auberginenpflanzen sind gut angewachsen und es sind schon kleine grüne Paprikas uns Mini-Auberginen zu sehen. Die Auberginen werden regelmäßig über Kopf bewässert, denn Spinnmilben mögen zwar Auberginen, aber keine Feuchtigkeit.

Die Gurken sehen prächtig aus. Die ersten Spinnmilben sind zwar zu sehen und saugen den Blattsaft aus den Blättern – zu sehen als gelbe Punkte auf den Blättern, aber die ausgebrachten Raubmilben halten sie hoffentlich noch ein wenig in Schach, so dass es weiterhin so viele Gurken pro Anteil geben kann.

Das Bodenleben

Kompost wird von unzähligen Kleinstlebewesen hergestellt. Bakterien, Pilze, Nematoden, Regenwürmer alle zusammen verdauen sie das organische Material, was auf unseren Haufen landet. Für richtig gute Erde muss Kompost regelmäßig umgesetzt werden. Alex und Uli haben den alten Kompost verteilt und einen Teil gewendet und zu neuen Haufen aufgeschüttet. Nun ist es bei den steigenden Temperaturen wichtig den Kompost feucht zu halten, damit all die winzigen Helfer gut arbeiten können.

Und sonst?

Der erste Brokkoli konnte geerntet werden. Die Blüten der samenfesten Sorten werden , im Gegensatz zu der Bio-Hybrid-Sorte, zwar ungleichmäßiger Reif, sonst sind wir aber sehr zufrieden.

Beim Grundstück Pfrang hat Johannes – der seit ein paar Wochen – freiwillig mithilft – Büsche und Brombeeren entfernt und gemäht. Auf dem Streifen mit den Pfirsichbäumen können wir nun neue Beete anlegen. Angedacht ist eine blühende Kräuterhecke und ein Blühstreifen für Insekten. Rhabarber könnte dort sicherlich auch gut wachsen.

Die Zwiebeln am Hammelsbrunnen leiden etwas unter Nematoden, auch Stängelälchen oder Fadenwürmer genannt. Sie sind mikroskopisch klein. Während manche Nematoden als Nützlinge eingesetzt werden um z.B. einen Pilzbefall zu verringern, frisst sich das Stängelälchen durch die Wände der Zellen und bewirkt Verdrehungen des Stängels. Schlussendlich kann es zum faulen der Zwiebeln kommen. Was kann man dagegen tun? Empfohlen wird: eine lange Pause einhalten, bevor wieder Zwiebeln angebaut werden und in dieser Zeit auch keinen Sellerie oder Hülsenfrüchte anbauen und “Unkraut” entfernen. Ringelblumen und Tagestes werden als Mischkultur empfohlen. Rund um die Zwiebelfläche ist der im Frühjahr ausgesäte Blühstreifen wunderbar aufgegangen, hoffentlich hilt dieser ausreichend Nützlinge anzuziehen.

Diesen neuen Garten bewirtschaften wir erst seit einer Saison und hier ist dieses Frühjahr jede Menge passiert. Melanie hackt hier Unkraut.
Anfang Mai ernten wir junge rote Bete aus dem Gewächshaus. Die jungen Knollen können Roh oder gekocht gegessen werden. Auch die Blätter und Stengel sind essbar!

Frostschaden im Mai

Diese Saison hatten wir viele Frostschäden. Erst früh im Jahr und jetzt auch durch die Eisheiligen mitte Mai. Unsere Kürbisse und Paprika wurden beschädigt und wir pflanzen erneut. Vielen der Pflanzen wachsen im warmen Wetter der darauffolgenden Tage wieder weiter.

Frostschaden durch die Eisheiligen.
Wir schützen unsere Tomaten vor dem kommenden Frost mit Vlies das wir auf die Drähte ziehen.
Der Knoblauch taut langsam in der Morgensonne auf.

Alles Liebe von uns GärtnerInnen und bis bald.